Berlin: Therapeutische Kräfte wachsen

Berlin: Therapeutische Kräfte wachsen

Am 22. Februar wurde zum dritten Mal der Ita-Wegman-Tag veranstaltet, um Förderspenden anzuregen und Kräfte der Gemeinschaftsbildung zu steigern. Ziel ist, die Anthroposophische Medizin zu stärken und zukunftsbereiter zu machen. Ita Wegman steht für diese zwei Vorhaben als Vorbild.


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Die Gesellschaft Anthroposophischer Ärzte in Deutschland (GAÄD) kann schon vieles bewegen: sie wächst erfreulich und bekommt Unterstützung durch Spenden. Aber die Summen reichen nicht, um unserer Verantwortung für eine menschengemäße Medizin gerecht zu werden. Diese Medizin verdanken wir der Initiative Ita Wegmans und ihrer Zusammenarbeit mit Rudolf Steiner. Ihr Geburtstag am 22. Februar ist deshalb genau der richtige Tag, ihrer in Dankbarkeit zu gedenken und das Wollen nicht zu vergessen: Wollen ist Tun und nicht Wünschen.

In den beiden vergangenen Jahren stieg die Zahl der Teilnehmenden am Ita-Wegman-Tag wie auch die Vielfalt der Berufsgruppen, die zusammen Vorträge, kollegiale Zusammenkünfte und künstlerische Aktivitäten durchführten. Wärme war zu spüren sowie das Verlangen, sich mehr mit Ita Wegmans Biografie und ihren Impulsen zu beschäftigen. Gleichzeitig wachsen unsere therapeutischen Kräfte durch gemeinsames Handeln. Es geht um das Sich-in-Zusammenhang-Halten, wie Ita Wegman es nannte.

Dieses Jahr werden drei Projekte entscheidend unterstützt: die Ausbildung in Anthroposophischer Medizin, die Gründungsinitiative Phönix für eine Mutter/ Vater-Kind-Kurklinik an der Ostsee und die Verbreitung der äußeren Anwendungen in der Anthroposophischen Medizin. Im Auftaktvortrag sprach Prof.Giovanni Maio über die Einzigartigkeit eines Gespräches und seine schöpferische Kraft. Diese Kraft zu erkennen und in der Medizin zu erhalten, verbindet als Ziel alle, die für kranke Menschen sorgen. Medizin muss individuell und schöpferisch sein.

Das Ziel für die nächsten Jahre ist, mehr Berufsgruppen zum Mitmachen, mehr Wärme, mehr Begeisterung und mehr Tagesverdienste zu erreichen. Und es könnte auch internationaler werden!

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