Quintett Seelenklang

Quintett Seelenklang

Im Oktober spielte das Quintett Seelenklang dreizehn Konzerte, darunter Raphael Simčičs Vertonungen des ‹Anthroposophischen Seelenkalenders› von Rudolf Steiner.


Mit zwölf Jahren begann Raphael Simčič zu komponieren, mit sechzehn entstand sein erstes Musical, und als Maturaarbeit vertonte er die Wochensprüche des ‹Anthroposophischen Seelenkalenders› als Liederzyklus. Später entstand eine Fassung für Streichquintett. Auf seiner diesjährigen Tournee spielte das Quintett Seelenklang zum Thema ‹Herbststimmungen im Jahresspiegel› Kompositionen von Antonio Vivaldi, Astor Piazzolla und Raphael Simčič. Im zweiten Teil folgten acht Wochensprüche von Rudolf Steiner: eurythmisch gezeigt beziehungsweise rezitiert, gesungen mit Klavierbegleitung und rein instrumental. Während die Sprache und die Eurythmie das schaffende ‹Weltenwort› objektiv erlebbar machten, erinnerten Gesang und Klavierbegleitung an einen subjektiven Nachklang dieser Worte in der menschlichen Seele, und die Fassung für Streicher wirkte wie ein transparent-transzendenter Nachklang im Umraum.


Da wächst Verantwortung

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