Was man isst, sieht man wachsen

Was man isst, sieht man wachsen

Wessel Tiessens ist Mitgründer von Greens in the Park, einem Biorestaurant auf einer ehemaligen Minigolfanlage in Den Haag. Im Verbund mit dem biodynamischen ‹Pflegegarten› von Mens en Tuin – einem Projekt, das Menschen, die wieder tätig werden wollen, Struktur und Supervision bietet – streben sie an, ein Unternehmen aufzubauen, das mehr als nur gewinnorientiert ist. Dabei spielt die Kraft des Gartens als Zusammenhang von Erde, Pflanze, Tier und Mensch eine wesentliche Rolle, ergänzt durch die anthroposophische Sozialtherapie zur Entwicklung der Menschen, die den Garten betreuen.


Was zeichnet Ihr Unternehmen aus?

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Wir sind ein soziales Unternehmen. Wir haben zwei geschlossene Kreisläufe, einen für Gemüse und einen für die Pflege. Das Gemüse wird in unserem biodynamischen Garten angebaut und kommt in unserem Restaurant auf den Teller. Es wird von den Teilnehmenden in unserem ‹Pflegegarten› angebaut, der von Mens en Tuin geleitet wird. Ein Teil des monatlichen Gewinns aus dem Restaurant fließt in den Garten zurück, sodass dort 20 Menschen mit mentalen Einschränkungen einen Beruf mit Bedeutung ausüben können. Weil sie in unserem Projekt mitarbeiten, kann ihr Selbstwertgefühl wachsen.

Wie entstand Ihr Interesse an biologisch-dynamischer Landwirtschaft?

Dieses Interesse stammt noch aus meiner Schulzeit an der Waldorfschule in Den Haag. Im Anschluss daran war ich fünf Jahre lang Leiter des Kindercamps der Christengemeinschaft in Berka. Später kam ich dann mit dem Bauernhof Noaberhoeve in Echten in Kontakt.

Wie begegnen die Menschen Ihrem Garten?

Täglich liegt der Garten unseren Restaurantgästen von der Terrasse oder dem Glashaus aus vor Augen. Monatlich organisieren wir einen Gartentag für Freiwillige und einmal im Jahr machen wir eine große Veranstaltung, dann arbeiten 50 bis 100 Menschen im Garten.


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