Zukunft der Bildung in der EU

Zukunft der Bildung in der EU

Wie müssen wir unsere Kinder bilden, damit sie fähig sind, ihre Zukunft in die Hände zu nehmen? Wie steht die hundertjährige Tradition der Waldorfpädagogik im Verhältnis zu den Schlüsselkompetenzen für lebenslanges Lernen der EU? Anlässlich des 100-Jahr-Jubiläums wird die Waldorfpädagogik auf der Konferenz des European Council for Steiner Waldorf Education den EU-Beamten und politischen Entscheidungsträgern nähergebracht.


Eingeladen zu dem Treffen ‹The Art of Education: Empowering our children to shape their future› am 7. November sind Lehrer, Wissenschaftler, Eltern, Politiker und Interessierte aus den EU-Institutionen. Nach einem kurzen Einstieg in die Geschichte der Waldorfbewegung wird Gert Biesta, Professor für öffentliche Bildung an der Maynooth University und Nivoz-Professor für Bildung an der University of Humanistic Studies, in seinem zentralen Vortrag unter dem Titel ‹Trying to be at home in the world› zeitgemäße Bildung vorstellen. Im weiteren Verlauf wird Trevor Mepham, Direktor der Steiner Academy in Frome, eine Podiumsdiskussion moderieren. Hierfür wurden internationale Pädagogen, Bildungsforscher und Autoren eingeladen, die die zukünftigen Möglichkeiten kontrovers diskutieren werden. Der Nachmittag bietet den Teilnehmenden dann die Gelegenheit, eigene Schwerpunkte zu setzen und sich für einen von mehreren angebotenen Workshops zu entscheiden, die entlang der Liste der EU-Schlüsselkompetenzen für lebenslanges Lernen entstanden sind. Außerdem gibt es noch themenübergreifende Angebote, wie Lehrerbildung, Bewertung, frühe Kindheit und Stundenplanbildung. Weiter werden sich EU-Mitarbeiter Fragen der Gäste stellen. Florian Osswald, Leiter der Pädagogischen Sektion am Goetheanum, beschließt dann die Arbeitstagung mit einem Vortrag. Am Abend können die Teilnehmenden noch an einem Konzert und einem gemeinsamen Dinner zusammentreffen.


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