Inklusion auf dem Land

Inklusion auf dem Land

Daniela Steinel ist Öffentlichkeitsbeauftragte von Anthropoi, dem Bundesverband anthroposophisches Sozialwesen, und Redakteurin der Zeitschrift ‹Punkt und Kreis›.


Neben den 80 Schulen gehören zu dem anthroposophischen Verband auch genauso viele Lebensgemeinschaften. Daniela Steinel schilderte, dass der Verband von der Aktion Mensch Stiftung angefragt wurde, ein Projekt zum inklusiven Leben aufzulegen. Gerade bei ländlichen Einrichtungen sei es, so Steinel, nicht leicht, die Menschen mit Behinderung mit dem allgemeinen Dorf­leben zu verbinden. Gleichwohl wären auch die zu Betreuenden allein mit den ‹klassischen› Aktivitäten von Jahresfesten und Bibelkreisen nicht mehr zufrieden. Für das Projekt, das auf fünf Jahre angelegt ist und einen Kostenrahmen von mehr als einer Million Euro besitzt, wuchs die Geschäftsstelle von sechs auf elf Mitarbeitende. Mit dem Projekt sollen unter Mitwirkung von Menschen mit Assistenzbedarf Beispiele für inklusive Gemeinwesen entwickelt, umgesetzt und bekannt gemacht werden. Haltungen, Lebenslagen und Lebenspraxis von Menschen mit und ohne Assistenzbedarf sollen in den Kommunen in Richtung einer inklusiven, nachhaltigen Gesellschaft verändert werden. Aus 28 Bewerbungen werden 12 Modellbeispiele ausgewählt.


Titelbild: Punkt und Kreis

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