Erste mexikanische Heilpädagogikausbildung

Erste mexikanische Heilpädagogikausbildung

Ende Juli bis Anfang August fand in Cuernavaca, eine Autostunde entfernt von Mexico City, das erste vierwöchige Modul einer neuen Ausbildung in anthroposophischer Heilpädagogik und Sozialtherapie statt.


Mexiko hat eine sehr aktive Waldorfschulbewegung und seit vielen Jahren gibt es reges Interesse an der anthroposophischen Heilpädagogik. Immer wieder gab es Einführungsveranstaltungen, die gut besucht waren. Der Wunsch nach einer Ausbildung entwickelte sich über die Jahre immer stärker. Jetzt gelang es, einen auf mehrere Jahre angelegten Kurs für Lehrer, Erzieher, Therapeuten, Sozialarbeiter, Psychologen und Ärzte zu initiieren, die sich in anthroposophischer Heilpädagogik und Sozialtherapie weiterbilden möchten. Träger des Kurses ist GITA– Centro Antroposófico de México, eine Organisation mit Sitz in Cuernavaca, die schon seit vielen Jahren Kurse in Waldorfpädagogik, Organisationsentwicklung, Kunsttherapie und allgemeiner Anthroposophie durchführt. Der neue Kurs in Heilpädagogik und Sozialtherapie wird durch die Mitarbeit von Doris Unger ermöglicht. Sie ist eine Mitbegründerin der Ausbildungsorganisation Cruz del Sur, die in Argentinien in mehreren Städten aktiv ist, und wird den Kurs auf der inhaltlichen Seite koordinieren und begleiten. Zum Auftakt war auch Jan Göschel, Mitglied des Leitungsteams des Anthroposophic Council for Inclucive Social Development, mit dabei. In einem Vortrag sprach er zu den Teilnehmenden aller parallel stattfindenden Kurse über den Impuls der anthroposophischen Heilpädagogik und Sozialtherapie in einer Zeit der Instabilität und Verunsicherung. Über die nächsten Jahre werden neben Doris Unger und Jan Göschel auch weitere Kollegen aus dem internationalen Netzwerk diese Initiative unterstützen.


Mehr: www.centroantroposofico.org

Bild: Heilpädagogikausbildung in Cuernavaca

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Heilpädagogik als Kulturerneuerung

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