Dialog mit ungebundenen Gruppen

Dialog mit ungebundenen Gruppen

Nach Anfragen ‹ungebundener› Gruppen von Hochschulmitgliedern lud die Goetheanum-Leitung am 17./18. Mai zum Gespräch ein.


Die Wahrnehmung der unterschiedlichen Arbeitsweisen und Motive führte unter den 20 Teilnehmenden zu grundlegenden Fragestellungen: Wo zum Beispiel eine Gruppierung im Ruhrgebiet (DE) oder eine in Hamburg (DE) auf Grundlage der Hochschulmitgliedschaft ihre ungebundene Arbeit begann, entstanden verantwortlich suchende Gesten nach eigenen Arbeitsformen und nach Verabredungen, auch mit dem Goetheanum. Bei anderen Gruppierungen hatte sich der Rückzug auf ganz ungebundene Arbeitsformen teilweise durch früher erlebte Kränkungen verstärkt. Einer Arbeit an der Mantrengruppe der 7. Stunde folgte die Frage nach Form und Inhalt: Wodurch werden Arbeitsformen nicht als äußerlich fixiert, sondern als Ausdruck geistiger Bildekräfte erlebt? Der Konsens darüber, durch äußere Formen die innere Lebendigkeit der Michaelschule zu ermöglichen, führte zur Frage der Freiheit: In welchem Verhältnis steht eine als ungebunden und frei beschriebene Hochschularbeit zum freien Entschluss eines Menschen, Mitglied der Freien Hochschule für Geisteswissenschaft zu werden? Am Ende stand das Interesse aller Teilnehmenden, diesen Dialog fortzusetzen.

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Sommerklausur

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Steffen Hartmann

Steffen Hartmann