Walter Kugler

Walter Kugler

«Ich könnte tausend Geschichten erzählen», ergänzt Walter Kugler, nachdem er zwei, drei seiner nachhaltigen Begegnungen beschrieben hat.


So saß er anlässlich einer Ausstellung der Wandtafelzeichnungen in Frankfurt mit Barbara Klemm zu Tisch, einer preisgekrönten Fotografin der ‹faz›. Bei diesem Treffen schlägt der damalige Archivleiter vor, sie könne ja im Haus Duldeck eine Ausstellung machen. «Das wäre dann meine erste in der Schweiz!», antwortet die Künstlerin. Tatsächlich kommt es dazu, und auf dem Plakat zur Ausstellung ist dann ihr Bild von Andy Warhol vor dem Goetheporträt von Tischbein zu sehen. Klemm traf im Goethehaus in Frankfurt auf Andy Warhol und ergriff die Gelegenheit für ein dialogisches Foto von Warhol und Goethe. Oder: Bei einer Ansprache im Haus Duldeck war der Neffe von Meret Oppenheim unter den Gästen. Im Gespräch mit Walter Kugler bot er einen der Schlangenbrunnen der großen Künstlerin für den Garten am Fuß des Goetheanum an. Jetzt ziert er die Südseite des Hauses Duldeck. Solche Fügungen sind kein Zufall, sondern dann möglich, wenn man sich vor der physischen Begegnung schon geistig getroffen hat. Weil sich Walter Kugler mit vielen Künstlern und Kunstverständigen im Geist getroffen hat, kam es zu so vielen tatsächlichen und folgenreichen Begegnungen.

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