Gedenkkonzert Fukushima

Gedenkkonzert Fukushima

Das Gedenken an das Reaktorunglück und die Naturkatastrophe von Fuku­shima 2011 wird am Goetheanum erstmals nach einer Ansprache ausschließlich musikalisch und eurythmisch gestaltet.


Ein Jahr nach der Naturkatastrophe und dem Reaktorunglück von Fukushima fand die erste Gedenkveranstaltung am Goethe­anum statt: Als Ausdruck der Hoffnung wurde 2012 ein Kirschbaum gepflanzt. Seit 2014 fand jährlich eine Gedenkveranstaltung am Goetheanum oder am Eurythmeum CH statt. In diesem Jahr hat Johannes Greiner die Organisation von Sara Kazakov übernommen. Sein Anliegen ist es, dem Unfassbaren Ausdruck zu verleihen: «Das Ungeheuerliche des Unfalls eines Atomkraftwerks ist schwer in Worte zu fassen. Die Musik kann etwas anwesend sein lassen, was über das Aussprechbare hinausgeht.» Das Konzert bestreiten die Komponisten Felix Huber (mit Corinna Huber, Gesang), Klaus Herbig und Hans Martin Köhler. Kazuhiko Yoshida spielt Klavierwerke des verstorbenen Musikers Takashi Fujii und spricht Texte von Toshihiko Katayama, verbunden mit Eurythmie des Aleph-Ensembles München (Emi Yoshida und Reinhard Penzel). Johannes Greiner spielt Werke von Torben Maiwald. Abschließend zeigt das Euchore-Eurythmieensemble die ‹Michael-Imagination› von Rudolf Steiner, gesprochen von Jens-Peter Manfrass.


11.3.2019, 20 Uhr, Goetheanum

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