Sehen lernen

Sehen lernen

Was wir sehen, ist ein Ausschnitt des Seins. In einer Fortbildung der Heil­eurythmie-Ausbildung werden vier Stufen des Wahrnehmens geschult.


Unser Wahrnehmen ist ein Zusammenspiel von vielen, auch nichtsinnlichen Eindrücken. Bereits bei Pflanzen- oder Tierbeobachtungen ist das äußere, gegenständliche Sehen unvollständig. Zudem spannt die Gegenwartskultur unsere Sinnesaktivitäten zunehmend im sogenannten Untersinnlichen ein. Wie aktivieren wir demgegenüber das über das Sinnliche hinausgehende Wahrnehmen und Tätigsein? Wie kann uns der Anblick menschlicher Bewegung, insbesondere der eurythmischen, dabei helfen, etwas wahrzunehmen, was nicht äußerlich zu sehen ist?

Dabei lassen sich vier Wahrnehmungsstufen anhand von Übungen methodisch erarbeiten, ausgehend von den vier Stufen, die Rudolf Steiner in einem Spruch mit Hinweis auf ‹Auge›, ‹Herz›, ‹Seele› und ‹Geist› beschreibt. Eurythmische Übungen binden dabei die Empfindungs- und Willensseite im Wahrnehmungsvorgang ein und erweitern unser Sehen für Alltag und Beruf, hier insbesondere im Diagnoseprozess.


Fortbildung ‹Sehen lernen – mit dem Herzen, der Seele und dem Geist›, 21. bis 22. Juni 2019, www.heileurythmie-ausbildung.ch

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