Michael Wills

Michael Wills

«Wir fahren nach einem Vortrag vom Engelberg bei Stuttgart zum Flughafen. Als wir uns verfahren haben, wendet Michael Wills kurz entschlossen den Wagen. Trotz 80 Jahren hat er keine Mühe damit, über sein Lebensthema der sozialen Dreigliederung zu sprechen und gleichzeitig den Feierabendverkehr im Auge zu behalten.


Seit 40 Jahren befasse er sich mit Rudolf Steiners Ideen zur Dreigliederung, während er im praktischen Leben eine Handelsfirma für naturnahe Schreibwaren aufgebaut habe. Die Firma leitet er noch immer mit seiner Frau und sieben Angestellten. Was denn bei der Dreigliederung am schwierigsten sei, frage ich ihn. Rudolf Steiners Idee der Assoziation, die hätten nur wenige verstanden. Er erzählt von Wilhelm Ernst Barkhoff und von Hans Georg Schweppenhäuser. Er repräsentiert ein halbes Jahrhundert Dreigliederung, merke ich. Dann spricht er vom unglücklichen Fraktionszwang im Deutschen Bundestag und von Gerald Häfners letztem Vortrag und ist damit in der Gegenwart und der Zukunft angekommen. So wie er räumlich mit dem Auto beweglich ist, ist er es auch im Zeitlichen.

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