Verabschiedung von Paul Mackay und Bodo von Plato im Betrieb

Verabschiedung von Paul Mackay und Bodo von Plato im Betrieb

Am 19. Juni verabschiedeten sich die Goetheanum- Mitarbeitenden von Paul Mackay und Bodo von Plato.


Nach der Generalversammlung im März 2018 galt es, die Aufgaben von Paul Mackay und Bodo von Plato neu zu verteilen, nachdem sie mit ihrem Amt im Vorstand nicht bestätigt worden waren. Mit der Klausur der Goetheanum-Leitung im Juni war diese Aufgabe vollzogen, die Übergangszeit abgeschlossen. Bei der Mitarbeitendenversammlung am 19. Juni wurden Paul Mackay und Bodo von Plato auch auf Betriebsebene verabschiedet.

Thomas Didden hat lange mit Paul Mackay zusammengearbeitet, auch schon vor seiner Zeit am Goetheanum, in den Niederlanden. Er charakterisierte Paul Mackay als jemanden, der unternehmerisch denkt, nicht aus dem Persönlichen heraus handelt und auf den richtigen Augenblick achtet. Mit Blick auf einen weiteren Wesenszug zitierte Thomas Didden aus dem Epilog des ‹Parzival›: «Wer sein Leben so beschließt, / dass Gott der Seele nicht beraubt wird, / weil der Leib zum Schuldner wurde, / und wer sich doch die Gunst der Welt / erhält und seine Würde wahrt, / für den war Mühe nicht umsonst.»

Auch Robin Schmidt, langjähriger Kollege Bodo von Platos, bezog sich auf ‹Parzival›, als er über Bodo von Platos Wirken sprach. «Mir scheint», so führte Robin Schmidt aus, «dass seit einiger Zeit in sein Herz etwas Einzug genommen hat: die frou aventiure, die Frau Abenteuer.» Das Leben mit Frau Aventure im Herzen – auf die Parzival vor Trevrizent trifft – ermögliche, dass aus einem Isolierten und Zufälligen etwas werden könne, das Notwendigkeit und Sinn erhält. Sie sei die Kraft, den Zusammenhang des Erlebten mit dem eigenen Sein zu sehen und zu leben. Das aber sei die Kraft der Freundschaft. Sie verbinde Wort, Leben und Rede – in denen Bodo von Plato zu Hause sei – mit der Zukunft und dem Neuen, am Goetheanum und überall in der Welt.

Während der Ansprachen standen in der Mitte des Raumes drei Behältnisse mit Schnittblumen. Aus diesen wählte jeder der Anwesenden ein, zwei Blumen für Paul Mackay und Bodo von Plato aus. Am Schluss waren die Sträuße neu zusammengestellt: Aus dem Ganzen war durch individuelle Auswahl wiederum ein Ganzes entstanden.

Imagination an der Grenze der Sinneswahrnehmung

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