Bauarbeiten im Goetheanum-Park

Bauarbeiten im Goetheanum-Park

Die Gemeinden Arlesheim und Dornach bauen ein neues Wasserreservoir. Betroffen davon ist auch das nördliche Gelände des Goetheanum-Parks. Für die Zeit nach Abschluss der Bauarbeiten besteht die Möglichkeit, den Goetheanum-Park im Nordosten gestalterisch neu zu greifen.


Nach jahrzehntelanger Nutzung sind Versorgungs- und Speicherkammern der Trinkwasserversorgung der Gemeinden Arlesheim und Dornach in die Jahre gekommen. Gleichzeitig ist das Speichervolumen für heutige Bedingungen zu klein, der Druck in den Leitungen zu schwach. In einem gemeinsamen Projekt beider Gemeinden wird ein wesentlicher Teil der Wasserversorgung neu gefasst, sodass im Tagesbetrieb, bei einem Störfall oder einem Brand genügend Wasser zur Verfügung steht.

Hinter dem östlichen Goetheanum-Gelände (dem Studentenheim) gibt es eine Anhöhe, Goben genannt. Dort wurde am 8. Mai der offizielle Spatenstich für die Errichtung des neuen Reservoirs Goben vollzogen. Die Speicherkammer wird in den Hang gebaut und von der Wiese weitgehend überdeckt. Bis es so weit ist, werden auch auf dem Goetheanum-Gelände Wasserrohre neu verlegt und Materialplätze eingerichtet. Außerdem wird eine Transportpiste entlang des oberen westlichen Gebiets des Goetheanum-Parks (beim Werkhof und bei den Komposthaufen) sowie zwischen Studentenheim und Haus Schuurman zum zukünftigen Reservoir führen. Auf rund anderthalb Jahre sind die Arbeiten projektiert. Da manche der Arbeiten auch den Straßenverlauf des Rüttiwegs betreffen, wird es deutlich spürbare Beeinträchtigungen geben.

Nicht betroffen von Bauarbeiten sind die Anbauflächen der Goetheanum-Gärtnerei. Für die Zeit nach Abschluss der Bauarbeiten besteht die Möglichkeit, den Goetheanum-Park im Nordosten gestalterisch neu zu greifen. Die Straße von der Schreinerei zum Haus Schuurman wird aufgehoben, die Gemüse- und Blumenbeete der Gärtnerei werden zusammengeführt. Außerdem wird das Gelände unterhalb des Studentenwohnheims nach Abflachen des künstlichen Gefälles mit Treppen, Sitzgelegenheiten und Beeten als Begegnungsraum neu gefasst werden. Die genaue Umsetzung ist noch in Planung.