100 Jahre anthroposophisch inspirierte Dichtung

100 Jahre anthroposophisch inspirierte Dichtung

Acht Sprachgestaltende und acht Eurythmieensembles machen anthroposphisch inspirierte Dichtungen erlebbar.


«Es ist mitten auf der Straße passiert.» So beginnt Ute Medebach von einem Vorhaben zu erzählen, das von einer Begegnung mit Andrea Hitsch in der Osterzeit 2017 ausgelöst wurde. Sie sprachen darüber, wie Eurythmieensembles im Umkreis des Goetheanum gemeinsam ein Programm gestalten könnten. In der Luft lag als Thema ‹100 Jahre anthroposophisch inspirierte Dichtung›, nicht zuletzt durch das Buch ‹Welch reicher Himmel, Stern an Stern›, das Andrea Hitsch 2016 im Verlag am Goetheanum herausgegeben hat.

Aus dem Vorhaben wurde eine Art Kurzfestival für Sprachgestaltung und Eurythmie. Denn am 29. April werden nach einer Einführung von Felix von Verschuer zunächst acht Sprachgestalterinnen und Sprachgestalter Dichtungen ‹klassischer› und gegenwärtiger Anthroposophen vortragen. Nach einer Pause folgt dann die Eurythmieaufführung weiterer Gedichte und einiger Kompositionen durch acht Eurythmiegruppen.

Sektionsleiter Stefan Hasler freut sich sehr über diese Kolleginnen und Kollegen zusammenführende Initiative innerhalb der Sektion für Redende und Musizierende Künste.

Das Sprachprogramm ist aus freier Wahl der Beteiligten entstanden. Sie waren gebeten, zwei bis drei Gedichte einzubringen. Die Zusammenstellung erfolgte durch Ursula Ostermai. Die Rezitation und die Eurythmie zeigen eine Vielfalt der Dichter und der künstlerischen Herangehensweisen. Ute Medebach: «Wir haben uns repräsentierend auf einige Dichter beschränken müssen. Es zeigt sich aber auch, welch reicher Schatz zu heben ist.» Und sie hofft, dass solch eine Zusammenarbeit eine Fortsetzung finden kann.


Aufführungen ‹Rufe ein Wort wie ein Lot ins eigene Herz. Eurythmie und Rezitation aus 100 Jahren anthroposophisch-inspirierter Dichtung›, 29. April, 16.30 Uhr: Einführung und Rezitation, 19.30 Uhr: Eurythmie.
Mit Peter Engels, Roeland Everwijn, Dagobert Kanzler, Dagmar Knippel, Silke Kollewijn, Marion Lieberherr, Ursula Ostermai, Gerti Staffend, dem Ad-hoc-Ensemble von Ute Medebach, Sibylle Burg, dem Ensemble Hedi Kaltenegger, dem Eurythmeum CH, dem Eurythmie-Ensemble Dornach-Arlesheim, dem Kairos Eurythmie-Projekt-Ensemble, dem Lichteurythmieensemble sowie Christian und Natalia Merz.

Foto: lunacruna.it