Arbeitstage für Physiker und Physiklehrer

Arbeitstage für Physiker und Physiklehrer

Die jährlich stattfindenden Arbeitstage begannen in den 1970er-Jahren mit dem Anliegen einiger Physiker und Physiklehrer – darunter Georg Maier, Manfred von Mackensen und Heinz Christian Ohlendorf –, die naturwissenschaftlichen Kurse Rudolf Steiners miteinander zu bearbeiten. Ursprünglich für Lehrer gehalten, weisen viele ihrer Motive weit über die Schule hinaus.


Nun naht auch für diese Kurse der 100. Geburtstag – Anlass für die Naturwissenschaftliche Sektion, Themen daraus neu anzuschauen, und zwar insbesondere solche, die Probleme und Fragen aufgeworfen haben. In den Arbeitstagen von 28. Februar bis 3. März 2018 konzentriert sich die Sektion auf Stellen aus dem ‹Lichtkurs› (GA 320), die vor allem mit ‹Farbigen Schatten› zu tun haben: Goethe hielt sie für ein physiologisches Phänomen, Rudolf Steiner, zumindest anfänglich, für ein ‹objektives›. Seitdem gab es immer wieder Diskussionen darüber – und insbesondere eine dazugehörige Anmerkung in der aktuellen Ausgabe des Kurses macht der Naturwissenschaftlichen Sektion Sorge. Das Problem entsteht durch eine typische Konstellation: Einerseits gibt es einen fachlichen Hintergrund zum Thema; andererseits die Darstellung Rudolf Steiners; und schließlich Versuche, die Steiner'schen Aussagen zu verstehen. Es gibt aber auch Forscher wie Michael Wilson, die sich von Rudolf Steiner zu neuen Experimenten haben anregen lassen.


Foto: Susanne Böttge, Farbiger Schatten (rötlich) in grünem Licht  

Nachtrag zur Rehabilitierungsinitiative

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Gisela Kaspar: Hell und heiter

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