Die Künstler sind wieder da

Die Künstler sind wieder da

Acht Kinder und Jugendliche traten am 14. Oktober als ‹Zirkus Nuss› auf – an einer Eiche im Goetheanum-Park.


Am Felsi, an einer Eiche, hängen Tücher. Am Boden liegen Matten und Matratzen. Die Nachmittagssonne scheint durchs Laub. Vor geschätzten 80 Zuschauenden zeigen acht Mädchen, was sie in einer Woche erarbeitet haben – eigenständig, ohne Erwachsene. Sie singen und spielen mit- und füreinander Musik auf Cello, Geige, Gitarre, Klarinette und Querflöte. Ihre Bewegungen an Vertikaltuch, Ring und weiteren Tüchervarianten sowie am Boden sind innerlich verbunden mit dem, was sie tun. Sie erzählen im Klettern, Schwingen, Gehaltenwerden und Fallenlassen die Geschichte des Menschen zwischen ‹oben› und ‹unten›, zwischen Einzelnem und Gruppe. Sinnig schließen sie mit ihrem Lied vom Himmel als Zirkuszelt, dem Baum als Welt für ihren Zirkus und dass im Herbst die Künstler wieder da sind.


Foto: S. Jüngel

Ronald Templeton: Awareness

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Dem Wesen Anthroposophie begegnen

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